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Schalenwild

Zum Schalenwild gehören alle Paarhufer, die dem Jagdrecht unterliegen. Alle zählen zum Haarwild. Im Gegensatz zu z.B. Pferden haben Paarhufer zwei so genannte Schalen, anstelle eines Hufes. Die Paarhufer werden in drei Gruppen unterteilt. Cerviden (Geweihträger), Boviden (Gehörnträger), Schwarzwild (Schweine)


Zu den Geweihträgern gehören:

Rotwild, Rehwild, Sikawild, Elche und Damwild. Beim Rehwild sagt man jedoch zu seinem Geweih, Gehörn.

Die Geweihträger werden weiter in zwei Gruppen unterteilt, zum einen in die Trughirsche, dazu gehören die Elche und Rehe und zum anderen die echten Hirsche, dem Rotwild, Sikawild und Damwild. Alle diese Arten haben keine Gallenblase. Nur den männlichen Tieren wächst jährlich ein neues Geweih aus Knochenmasse, welches dem entsprechend auch jährlich wieder abgeworfen wird.
Video: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=cvztJ_P6e8c 


Zu den Gehörnträgern gehören:

Gamswild, Muffelwild, Steinwild und Wisent Bei ihnen wächst das Horn ein Leben lang, bei beiden Geschlechtern.

Gehörn- und Geweihträger sind Wiederkäuer, deren Magen aus vier Teilen besteht, dem Pansen, Netzmagen, Blättermagen und dem Labmagen. In dieser Reihenfolge wird auch die Nahrung verdaut. Die Äsung besteht bei ihnen aus rein pflanzlichen Teilen.

Das Gebiss weist bei beiden Arten ebenfalls eine Besonderheit auf. Es gibt keine vorderen Schneidezähne, sie sind nämlich im Laufe der Evolution durch eine feste Gaumenplatte ersetzt worden.


Schwarzwild:

Im Gegensatz zu den erst Genannten hat das Schwarzwild einen einteiligen Magen und ist kein Wiederkäuer. Seine Nahrung besteht aus Pflanzen und Tieren.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=d7bMCozzn6s  

Hasen & Nager

Hasen und Nager gehören zum Haarwild. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. Charakteristisch für diese Art Haarwild sind die ausgeprägten Schneide, bzw. Nagezähne, die ein Leben lang nachwachsen. Im übrigen haben Hasenartige ( Feldhase, Schneehase und Kanin) hinter ihren Schneidezähnen im Oberkiefer zusätzliche Stiftzähne, die als Wiederlager für die unteren Schneidezähne dienen. Karte:http://newsletter.jagdnetz.de/system/assets/1289/original/karte_populationsdichte_hase1.jpg 

Oster-Satire: http://www.frankenpost.de/regional/feuilleton/Die-Kunst-am-Ei;art6787,1226735

 

Federwild

Das Federwild hat im Gegensatz zu den Säugetieren einen leichten und vereinfachten Körperbau. Das Skelett bei den Vögeln weist einen hohen Mineralgehalt auf und die Knochen sind innen hohl, ohne Knochenmark. Der bekannteste Unterschied zu den Säugern besteht im nicht vorhanden sein einer Gebärmutter, da Vögel Eier legen und dem Zusammenschluss der Geschlechts- mit den Ausscheidungsorganen, zu einem, der so genannten Kloake. Durch diese Anpassungen entsteht bei dem Federwild eine Gewichtsreduzierung, dass sie flugfähig werden.

 

Präparatesammlung: http://www.jaegerschaft-hof.de/?page_id=366