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Hundekrankheiten

Die Pflege und Ernährung eines Hundes hat großen Einfluss auf dessen Gesundheitszustand.

Je nach Rasse brauchen Hunde mehr oder weniger Auslauf und Beschäftigung. Dabei reicht es nicht aus, seinen vierbeinigen Freund für ein paar Stunden im Hausgarten zu belassen, sondern er braucht mindestens 2 -3 mal täglich einen ausgedehnten Spaziergang von jeweils ca. 5 km. Für einen Jagdhund ist die tägliche Beschäftigung im Revier ideal.

Hunde brauchen ca. 1/4 pflanzliche und ca. 3/4 Tierische Kost. Mit der Pflanzlichen Nahrung gleicht der Hund seinen Vitaminbedarf aus, da nicht alle Vitamine in der tierischen Nahrung enthalten sind. Aber die Meisten. Die pflanzliche Nahrung für den Hund sollte nicht aus Hülsenfrüchten bestehen, da diese blähend wirken und dem entsprechend einem harmonischen Zusammenleben von Hund und Mensch entgegenstehen. Bei nassem, fertigem Hundefutter ist darauf zu achten, dass kein übel riechender Zahnstein beim Hund entsteht. Abhilfe kann hier die Gabe von Kalbsknochen schaffen. Beim Füttern von Knochen ist darauf zu achten, dass sie splitterfrei sind; Daher keinesfalls Geflügelknochen geben, die dem Hund schwere innere Verletzungen beibringen können.

Der regelmäßige Besuch beim Tierarzt sollte für den Vierläufer ebenfalls selbstverständlich sein. Bei ihm bekommt der Hund seine nötigen Impfungen, z.B. gegen Tollwut, Hepatitis und Staupe etc.. Ebenfalls sind die Mittel zur regelmäßigen Entwurmung und Entflohung vom Tierarzt zu beziehen.

Hundeschutzverordnung

Erkrankungen, durch Viren und Bakterien Tollwut, Hepatitis, Staupe, Zwingerhusten, Parvovirose, Leptospirose, Aujeszkysche Krankheit, Borreliose, Neosporose, Salmonellose und Toxoplasmose.

Endoparasiten beim Hund Fuchsbandwurm, Gesägter Bandwurm, Dreigliedriger Bandwurm, Geränderter Bandwurm, Spul-, Haken-, Haar-, Zwerg- und Peitschenwurm.

Exoparasiten beim Hund Zecken, Flöhe, Läuse, Grab-, Ohrräude- und Räudemilben.

Erkrankungen, die das Hundeskelett betreffen Hüftgelenkdysplasie, X & O Läufe, Dackellähme und Rachitis.

 

♦  Tierärztliche Klinik Stadtsteinach: http://www.tierklinik-stadtsteinach.de/ 

In einer Tierärztlichen Klinik muss in Notfällen immer ein Tierarzt erreichbar sein. Wir sind Tag und Nacht, Sonn- und Feiertags, an Weihnachten und Ostern, also immer für sie da!

 

 

Jagdpraxis

 

JAGD WISSEN

Wer in Deutschland jagen darf

Jagen darf in Deutschland nur, wer einen Jagdschein besitzt. Diesen zu erhalten, erfordert die Teilnahme an dem umfangreichen Lehrgang / Jagdkurs sowie das erfolgreiche Absolvieren der staatlichen Jägerprüfung (bestehend aus mündlichem und schriftlichem Teilen). Weiter muss Praxiserfahrung in Form der Arbeit in einem Revier gesammelt werden - dies erfolgt in der Regel unter Anleitung von erfahrenen Jägern.

Die Jagd in Deutschland unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und wird von einer staatlichen Organisation beaufsichtigt. Die Jagdbehörde im Landwirtschaftsministerium beispielsweise ist für die Gesetze und Verordnungen zuständig. Weiter gibt es höhere Jagdbehörden der Bezirksregierungen und die Jagdbehörden in den zuständigen Landratsämtern. Letzere sind Anlaufstelle für Jagdscheine, Jagdpachtverträge und Abschusspläne. 

DIE TÄTIGKEITEN DER JÄGER

Aufgaben und Pflichten der Jäger

  • Pflege und Betreuung von Gehegen und Revieren
  • Erhalt des natürlichen Gleichgewichts zwischen freilebenden Tieren und der Pflanzenwelt
  • Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands
  • Pflege von Biotopen und Hege von Wildbeständen zur Erhaltung eines ausgewogenen Lebensgrundlagen-Verhältnisses 
  • Verantwortlicher Umgang mit Wildbestand hinsichtlich der Bejagung und Zuwachsentnahme zur Lieferung von Wildbret (hochwertige Fleischnahrung)
  • Einsatz des Jagdhandwerks im Sinne des Gemeinwohls
  • Erhalt des traditionellen Jagdbrauchtums

Neben den obigen Hauptaufgaben verrichten Jäger beispielsweise auch das Wildbret nach einer erfolgreichen Jagd (oft auch in Zusammenarbeit mit EU-zertifizierten Schlachtern / Metzgern).

JAGDBARES WILD IN DEUTSCHLAND

Wildtiere, die nach deutschem Jagdrecht zur Jagdzeit erlegt werden

Zusammengefasst wird das Wild unter den beiden Gruppen: Haarwild und Federwild. Die Wildarten haben unterschiedliche Jagd- und Schonzeiten, welche strikt beachtet werden müssen!

  • Rotwild 
  • Dam- und Sikawild 
  • Rehwild
  • Schwarzwild
  • Gamswild
  • Muffelwild
  • Feldhasen
  • Stein- und Baummarder
  • Dachse
  • Rebhühner
  • Fasane
  • Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagänse
  • Graugänse
  • Waldschnepfen
  • Stockenten
  • Preif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-, Samt- und Trauerenten
  • Höckerschwäne
  • Blässhühner
  • Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen
  • Ringel- und Türkentauben
  • Elstern
  • Eichelhäher
  • Rabenkrähen
  • Graureiher
  • Sumpfbiber (Nutria)
  • Füchse
  • Wildkaninchen
  • Marderhunde
  • Waschbären

JAGD-ARTEN

Die Techniken

Ansitzjagd: Beobachten und Jagen von einer Kanzel, einer Leiter oder einen Erdsitz.

Baujagd: Diese Art wird beim Jagen von Füchsen oder Dachsen genutzt in der Regel mit ausgebildeten Hunden, die zum Treiben der Tiere eingesetzt werden. Hierbei "sprengen" die Hunde den Fuchs- oder Dachsbau und treiben das Tier in Richtung des Jägers. Beim Bau eines Kaninchens werden aufgrund der Größe kleiner Locktiere (z. B. Frettchen) eingesetzt, Hunde sind in der Regel zu groß.

Brackenjagd: Diese Art wird beim Jagen von Hasen eingesetzt. Hierbei treiben Bracken Hasen aus ihrer Sasse in Richtung des Jägers. Hasen sind standorttreu, eine Eigenschaft, die sich der Jäger mit Hilfe der Bracken zu nutze macht und dementsprechend Nahe der Sasse agiert.

Drückjagd: Diese Art wird in der Regel in Jägergesellschaft betrieben. Hierbei werden vor Beginn der Jagd die Standpositionen der Schützen abgesprochen, die Treiber "drücken" das Wild aus Ihrer Deckung in Richtung der Schützen. Dadurch, das Wild in der Regel langsam zieht, haben Schützen genügend Zeit, um zu fokussieren und einen gezielten Schuss abzugeben.

Fallenjagd: Diese Art wird in der Regel eingesetzt, um Raubwild zu fangen. Sie erfolgt ohne Schusswaffe und kann entweder durch Lebend- oder durch Todfangfallen ausgeführt werden. Beim Einsatz von Lebendfangfallen, die abgedunkelt werden, ist die regelmäßige Kontrolle besonders wichtig. Todfangfallen werden in der Regel geschützt angebracht - zum Beispiel in einem Fangbunker.

Lockjagd: Bei dieser Art wird Wild mit allen erlaubten Mitteln (Nahrung / Kirrung, Gerüche, Laute, Attrappen) gelockt. Die Lockmittel sind je nach Wild unterschiedlich.

Treibjagd: Anders als bei der Drückjagd, bei der das Wild in der Regel nicht flüchtig ist, wird hier Wild von mehreren Jägern aus der Deckung getrieben. Diese Art der Jagd wird meist mit einer so genannten Treiberkette betrieben. Was bedeutet, dass es Treiber, Durchgehschützen und Vorstehschützen gibt. Letztere warten am Ende des Treibens auf das Wild. Der Einsatz von Hunden ist hier beispielsweise unverzichtbar, vor allem bei der Treibjagd auf Niederwild.

Pirsch: Bei dieser Art sind Jäger permanent in Bewegung. Dass heißt, der Jäger versucht sich vorsichtig und entgegen der Windrichtung dem Wild zu nähern, um seinen Schuss zu positionieren und das Tier zu erlegen.