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Entnahme von Proben und Beantragung von Schadensausgleich (s.u.)

gefördert zu 100% vom BJVgefördert zu 100% vom BJV

1. Amtliches Merkblatt "Trichinenprobe": https://www.hof.de/hof/media/files/rathaus/formulare/39-Merkblatt.pdf

2. Amtliches "Radium/Cäsium-Prüfung"-Formular und Zusatzinfo:  https://www.hof.de/hof/media/files/rathaus/formulare/39-Radioaktivitaet.pdf  
(Es werden für Radioaktivität-Prüf.  500 g Muskelfleisch benötigt, kein Fett, keine Knochen. Herz ist möglich.)

3. Amtlicher Antrag auf Schadensausgleich nach der Ausgleichsrichtlinie zu § 38 Abs. 2 Atomgesetz:  http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_ZMV/Entschaedigung/Ausgleichszahlung_Atomgesetz/antrag_schadensausgleich.pdf?__blob=publicationFile&v=6

 
 
Öffnungszeiten des Schlachthofes Hof zur Abgabe der Trichinenproben und für Radium/Cäsium-Prüfung:
Mo – Do 07-17 Uhr            
Fr      08-10 Uhr
Sa      04-12 Uhr
Trichinen-Proben die bis 11:00 Uhr abgegeben werden, können noch am selben Tag untersucht werden.
Für Radium/Cäsium (Radioaktivität) sollte bis 10 Uhr abgegeben sein.


 Wildbrethygiene und Entnahme zur Untersuchung - Anleitung für Jagdausübungsberechtigte
 
Die Amtstierärzte Dr. Meiler & Dr. FriedlDie Amtstierärzte Dr. Meiler & Dr. Friedl
 

Amtliches (Stand: 29.06.2016):

Betreff: Anträge nach dem Atomgesetz bei strahlenbelasteten Wild
Sehr geehrte Herren,
bei einem Antrag für den Schadenausgleich nach dem Atomgesetz für strahlenbelastetes Schwarzwild sind Probleme aufgetreten. Es wurde daher mit dem Bundesverwaltungsamt in Köln Kontakt aufgenommen.
Herr Kamp erklärte mir, dass ab sofort mit dem Antrag das Originalmessergebnis, die Originalentsorgungsbescheinigung und die Originalrechnung für die Untersuchungsgebühren dem Bundesverwaltungsamt mit vorgelegt werden müssen. Telefaxe sind nicht ausreichend. Bei Abholung durch den Zweckverband Tierkörperbeseitigung Nordbayern in Walsdorf ist neben der Abholungsbescheinigung auch die Rechnung mit vorzulegen.
Wenn Unterlagen für bereits eingereichte Anträge noch notwendig sein sollten, werden wir die beim Antragsteller einzeln anfordern.
Wir bitten Sie, Ihre Mitglieder entsprechend zu informieren und die obigen Ausführungen bei der Antragstellung zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Zirbs Landratsamt Hof

 

(Stand: 27.01.2017)

Liebe Jägerinnen und Jäger, 

Aus Gründen der Produkthaftung sind wir gehalten, alles Schwarzwild auf Radioaktivität untersuchen zu lassen. Falls der zulässige Grenzwert überschritten wird, kann ein Schadensausgleich beantragt werden, in Höhe von 200 € für eine mindestens einjährige Sau 100 € für einen Frischling. 

ab 1.1.2017  sind bei Beantragung von Schadensausgleich für verstrahlte Sauen, folgende Dokumente bei der Unteren Jagdbehörde einzureichen: 

NEUER  Antrag auf Schadensausgleich (siehe Link mit Ausfüllautomatik:  http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_ZMV/Entschaedigung/Ausgleichszahlung_Atomgesetz/antrag_schadensausgleich.pdf?__blob=publicationFile&v=6 )

+             Original Messprotokoll (keine Kopie, kein Fax, kein Scan)

+             Original Rechnung für die Untersuchungskosten

 Die neu geforderte Handelspapiernummer wird von UJB beigefügt. Die Entsorgungsbescheinigungen werden nicht mehr bei der Abgabe des zu entsorgenden Wildes ausgehändigt, sondern vom Städt. Veterinäramt Hof gesammelt und direkt an das Landratsamt Hof, UJB übersandt.

Das neue Antragsformular finden Sie nochmals im Anhang.

Die Wildkörper können in der Kleintierentsorgungsstation im Kreisbauhof Hof (Zufahrt beim Schlachthof) entsorgt werden.
Mit freundlichem Gruß und Waidmannheil

  Stefan Eul   


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 die Stadt Hof hat uns mitgeteilt, dass am 15.02.2017 in der Wildtiersammelstelle Hohensaas ein Stück Schwarzwild auf dem Boden der Garage vorgefunden worden ist. Aus hygienischer Sicht sind die Tierkörper zwingend in den gekühlten Container einzuwerfen. Zusätzlich ist jede Entsorgung in die aushängende Liste einzutragen. Dies ist für die erforderliche Zulassung durch die Regierung von Oberfranken unbedingt erforderlich.

 Da es sich um keinen Einzelfall gehandelt hat, bitten wir Sie Ihre Mitglieder zu informieren, dass bei der Inanspruchnahme der Wildtiersammelstelle Hohensaas die Tierkörper in den gekühlten Container einzuwerfen sind und der Eintrag in die aushängende Liste zu erfolgen hat. Die Nichteinhaltung könnte dazu führen, dass die Zulassung der Sammelstelle durch die Regierung von Oberfranken unter Umständen nicht erteilt werden kann.

 Um einen ordentlichen und hygienischen Betrieb der Sammelstelle zu gewährleisten bitten wir daher um Ihre Unterstützung..

 Mit freundlichen Grüßen

 Thomas Zirbs
Landratsamt Hof
Schaumbergstr. 14
95032 Hof
Telefon: 09281/57-260
www.landkreis-hof.de
thomas.zirbs@landkreis-hof.de