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Der junge Gebirgsschweißhund Konrad von Eberhard NisleDer junge Gebirgsschweißhund Konrad von Eberhard Nisle

Schweißhunde-Station-Oberfranken

Nachsuchen sind ein aktiver Beitrag zum Tierschutz. Ob im Zuge der Jagdausübung oder als Folge von Verkehrsunfällen sind Nachsuchen mit speziell ausgebildeten Hunden auf Schalenwild nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch eine Frage der Waidmännigkeit und des Tierschutzes. 

Bitte alle zweifelhaften Schüsse sauber nachsuchen lassen. Die Hunde brauchen Training und Nachsuche ist Tierschutz und damit die Grundlage der Waidgerechtigkeit.

Für anfallende Nachsuchen möchte ich Euch unsere beiden eingetragenen Nachsuchengespanne ans Herz legen:
 
Fredi Vogler, Geroldsgrün        Mob: 0176 2102 37 56     Fon:09288/925083          BrBr Elly von Loigistal
Daniel Pfeiffer, Issigau           Mob:+49-151/55113531   Fon:+49-9293/2093116   TirBr  Bill vom Haimbuch

 

Wenn Kontroll- oder Nachsuchen anfallen, können Sie sich vertrauensvoll an folgende erfahrene Leute mit eingearbeiteten Hunden aus der näheren Umgebung wenden: 

                Volker Knörnschild, Köditz                      0162 4528 608

                Ralph König, Lichtenberg                       0160 7184977

                Markus Opitz, Berg                               0170 4412 277

                Michael Stelzer, Epplas                          0171 8773 533

               Falk Windweh, Selbitz                            01515 4657173

               David Krieg, Naila                                  016093812857

              Markus Hannweber,Schwarzenbach a.W.  0163 8500379

 

Alle unten genannten sind nicht bestätigte Nachsuchenführer im Sinne der Nachsuchen Vereinbarung.

D.h. vor Überschreitung der Reviergrenzen sind deshalb die Revierinhaber in jedem Fall und unverzüglich zu verständigen.

WICHTIG:  Alle Nachsuchenführer sind Vertrauenspersonen und zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Ggf. stehen bestätigte Nachsuchenführer aus benachbarten Kreisgruppen zur Verfügung:

 

Hof

Wirth Wolfgang, Bachstr. 61, 95176 Konradsreuth,

Tel.: 0171 8952600; 09292 10

               

Rehau-Selb

Müller Dieter, Dietr.-Bonhoeffer-Str. 20, 95111 Rehau

Tel.: 0160 4672050, 09283 9237

Dietel Alexander, Henri-Marteau-Str. 27, 95030 Hof,

Tel.: 09281 96363

 

Kronach

Kelle Alexander, Brunnenstr. 20, 96332 Pressig,

Tel.: 0175 1838121, 09265 914932

Müller Ralf, Berglesdorf 45, 96349 Steinwiesen

Tel.:09260 964711, 0171 4443956

Daum Klemens, Lange Straße 32, 96358 Teuschnitz,

Tel.: 0172 8626953, 09268 7137

Mäusbacher Benedikt, Seelacher Berg 62, 96317 Kronach,

Tel.: 0170 4800158

Mahr Christian, Windheimer Str. 9, 96361 Steinbach/W.,

Tel.: 09263 7732, 0160 96507923

               

Kulmbach

Gerber Ludwig, Haiger Str.10, 96317 Kronach

Tel.: 09261 92568, 0172 8241288

 

Alle eingetragenen BJV-Nachsuchengespanne arbeiten ehrenamtlich.
Der Ersatz zumindest der Fahrtkosten sollte aber selbstverständlich sein.
Im Sinne des Tierschutzes, und um die Arbeit der eingetragenen Nachsuchengespanne zu erleichtern, sollten alle Reviere der Nachsuchenvereinbarung beigetreten sein.
Danach dürfen diese bei einer akuten Nachsuche die Reviergrenzen überschreiten, was ein privater Hundeführer keinesfalls tun darf (Jagdwilderei).

FP-link https://www.frankenpost.de/lokal/naila/naila/Der-Partner-mit-der-kalten-Schnauze;art2443,2965287

 

 

Jagdpraxis

 

JAGD WISSEN

Wer in Deutschland jagen darf

Jagen darf in Deutschland nur, wer einen Jagdschein besitzt. Diesen zu erhalten, erfordert die Teilnahme an dem umfangreichen Lehrgang / Jagdkurs sowie das erfolgreiche Absolvieren der staatlichen Jägerprüfung (bestehend aus mündlichem und schriftlichem Teilen). Weiter muss Praxiserfahrung in Form der Arbeit in einem Revier gesammelt werden - dies erfolgt in der Regel unter Anleitung von erfahrenen Jägern.

Die Jagd in Deutschland unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und wird von einer staatlichen Organisation beaufsichtigt. Die Jagdbehörde im Landwirtschaftsministerium beispielsweise ist für die Gesetze und Verordnungen zuständig. Weiter gibt es höhere Jagdbehörden der Bezirksregierungen und die Jagdbehörden in den zuständigen Landratsämtern. Letzere sind Anlaufstelle für Jagdscheine, Jagdpachtverträge und Abschusspläne. 

DIE TÄTIGKEITEN DER JÄGER

Aufgaben und Pflichten der Jäger

  • Pflege und Betreuung von Gehegen und Revieren
  • Erhalt des natürlichen Gleichgewichts zwischen freilebenden Tieren und der Pflanzenwelt
  • Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands
  • Pflege von Biotopen und Hege von Wildbeständen zur Erhaltung eines ausgewogenen Lebensgrundlagen-Verhältnisses 
  • Verantwortlicher Umgang mit Wildbestand hinsichtlich der Bejagung und Zuwachsentnahme zur Lieferung von Wildbret (hochwertige Fleischnahrung)
  • Einsatz des Jagdhandwerks im Sinne des Gemeinwohls
  • Erhalt des traditionellen Jagdbrauchtums

Neben den obigen Hauptaufgaben verrichten Jäger beispielsweise auch das Wildbret nach einer erfolgreichen Jagd (oft auch in Zusammenarbeit mit EU-zertifizierten Schlachtern / Metzgern).

JAGDBARES WILD IN DEUTSCHLAND

Wildtiere, die nach deutschem Jagdrecht zur Jagdzeit erlegt werden

Zusammengefasst wird das Wild unter den beiden Gruppen: Haarwild und Federwild. Die Wildarten haben unterschiedliche Jagd- und Schonzeiten, welche strikt beachtet werden müssen!

  • Rotwild 
  • Dam- und Sikawild 
  • Rehwild
  • Schwarzwild
  • Gamswild
  • Muffelwild
  • Feldhasen
  • Stein- und Baummarder
  • Dachse
  • Rebhühner
  • Fasane
  • Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagänse
  • Graugänse
  • Waldschnepfen
  • Stockenten
  • Preif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-, Samt- und Trauerenten
  • Höckerschwäne
  • Blässhühner
  • Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen
  • Ringel- und Türkentauben
  • Elstern
  • Eichelhäher
  • Rabenkrähen
  • Graureiher
  • Sumpfbiber (Nutria)
  • Füchse
  • Wildkaninchen
  • Marderhunde
  • Waschbären

JAGD-ARTEN

Die Techniken

Ansitzjagd: Beobachten und Jagen von einer Kanzel, einer Leiter oder einen Erdsitz.

Baujagd: Diese Art wird beim Jagen von Füchsen oder Dachsen genutzt in der Regel mit ausgebildeten Hunden, die zum Treiben der Tiere eingesetzt werden. Hierbei "sprengen" die Hunde den Fuchs- oder Dachsbau und treiben das Tier in Richtung des Jägers. Beim Bau eines Kaninchens werden aufgrund der Größe kleiner Locktiere (z. B. Frettchen) eingesetzt, Hunde sind in der Regel zu groß.

Brackenjagd: Diese Art wird beim Jagen von Hasen eingesetzt. Hierbei treiben Bracken Hasen aus ihrer Sasse in Richtung des Jägers. Hasen sind standorttreu, eine Eigenschaft, die sich der Jäger mit Hilfe der Bracken zu nutze macht und dementsprechend Nahe der Sasse agiert.

Drückjagd: Diese Art wird in der Regel in Jägergesellschaft betrieben. Hierbei werden vor Beginn der Jagd die Standpositionen der Schützen abgesprochen, die Treiber "drücken" das Wild aus Ihrer Deckung in Richtung der Schützen. Dadurch, das Wild in der Regel langsam zieht, haben Schützen genügend Zeit, um zu fokussieren und einen gezielten Schuss abzugeben.

Fallenjagd: Diese Art wird in der Regel eingesetzt, um Raubwild zu fangen. Sie erfolgt ohne Schusswaffe und kann entweder durch Lebend- oder durch Todfangfallen ausgeführt werden. Beim Einsatz von Lebendfangfallen, die abgedunkelt werden, ist die regelmäßige Kontrolle besonders wichtig. Todfangfallen werden in der Regel geschützt angebracht - zum Beispiel in einem Fangbunker.

Lockjagd: Bei dieser Art wird Wild mit allen erlaubten Mitteln (Nahrung / Kirrung, Gerüche, Laute, Attrappen) gelockt. Die Lockmittel sind je nach Wild unterschiedlich.

Treibjagd: Anders als bei der Drückjagd, bei der das Wild in der Regel nicht flüchtig ist, wird hier Wild von mehreren Jägern aus der Deckung getrieben. Diese Art der Jagd wird meist mit einer so genannten Treiberkette betrieben. Was bedeutet, dass es Treiber, Durchgehschützen und Vorstehschützen gibt. Letztere warten am Ende des Treibens auf das Wild. Der Einsatz von Hunden ist hier beispielsweise unverzichtbar, vor allem bei der Treibjagd auf Niederwild.

Pirsch: Bei dieser Art sind Jäger permanent in Bewegung. Dass heißt, der Jäger versucht sich vorsichtig und entgegen der Windrichtung dem Wild zu nähern, um seinen Schuss zu positionieren und das Tier zu erlegen.