Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Jäger

 

Hegegemeinschaften

Mit Unterstützung unseres Landesjagdverbandes werden die Jägerinnen und Jäger in Ihrer Nähe zum aktiven Sachkunde- und Biologieunterricht rund um Wald, Feld und Flur einladen. So macht Lernen Spaß und vermittelt gleichzeitig Wissen und Fähigkeiten, mit denen wir Ökosysteme schützen können.
Schüler und Lehrer sind eingeladen, das Abenteuer Natur in unseren Jagdrevieren selbst zu entdecken
- rufen Sie an - Günther Ernst, Telefon 09280/5566.


Videotipps

  • Harald Lesch mit Jagen für den Artenschutz - ZDFmediathek

https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/harald-lesch-jagen-fuer-den-artenschutz-100.html

 

  • Ein Jagdjahr in Oberfranken

JagdjahrOberfranken

 

http://www.jagd-bayern.de/bjv-video-jagdjahr.html

Frühling – Sommer – Herbst – Winter: Ein Jagdjahr in Oberfranken

Der 15-minütige Film zeigt, welche Aufgaben sich dem Jäger in seinem Revier im Laufe eines Jagdjahres stellen. Der Film, produziert von der Bezirksgruppe Oberfranken zusammen mit dem TV Oberfranken, spannt einen Bogen von der Hasenzählung im Frühjahr bis zur Drückjagd auf Schwarzwild im Spätherbst.

Interessenten können die DVD „Ein Jagdjahr in Oberfranken“ bei Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch, BJV-Regierungs-Bezirksvorsitzender von Oberfranken und Präsidiumsmitglied, anfordern.

 


Errichtung eines Feuchtbiotops

Auf unserem Grundstück ist ein Feuchtbiotop nach dem neuesten Stand der Technik und Ökologie errichtet worden. Allen Helfern und Sponsoren danken wir herzlich für die geleistete Arbeit und Förderung. 2003 erfolgte die erste Brauchbarkeitsprüfung.
Das Biotop ist durch eine Streuobstwiese, Insektenhotel und Lesehaufen ergänzt worden.
Das Projekt wurde von der BJV-Wildland GmbH aus Mitteln durch die Jagdabgabe gefördert.

 


 

Jäger als Landwirte - Versuchspflanzung der

"Durchwachsenen Silphie"

Liebe Kreisgruppenmitglieder,

 
wie Ihr sicher schon aus der Presse entnehmen konntet haben die Kreisgruppen Münchberg und Naila eine Versuchspflanzung der "Durchwachsenen Silphie" angelegt.
Die Fläche beträgt ca. 1,2 h.
Zweck ist es, eine Alternative zu Mais für Biogasanlagen zu erproben.
Die Investitionskosten hat der BJV übernommen.
Die Auswirkung auf Umwelt und Wildtiere erforscht die Hochschule Hannover.
Die Pflege, Düngung und Ernte übernimmt der Grundstücksbesitzer und Biogasanlagenbetreiber Herr Dietel.
 
 
Der Standort "hinter dem Umspannwerk bei den Windkrafträdern" ist aus der unten stehenden Skizze zu entnehmen.
Gelb ist die Straße von Helmbrechts nach Münchberg eingezeichnet, orange die Autobahn, Ausfahrt MÜB -Nord, grau das Umspannwerk und die Hochspannungsleitungen.
 
Anfahrt: Von der Staatsstraße Helmbrechts ->MÜB St 2194 links ab Richtung Gottersdorf, sofort wieder rechts auf dem Radweg entlang des Umspannwerkes "zurück" und unmittelbar hinter dem Umspannwerk links, dem Wirtschaftsweg bis zum Wald folgen. Mitte des Waldes links (am besten zu Fuß) ca.50 m.
 

Interessierte können sich gerne die Entwicklung unserer Versuchspflanzung regelmäßig ansehen.

Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil

 

Stefan Eul
Schriftführer BJV, KG Naila

Neuester umfassender Stand: siehe im nebenstehenden Register "Unser Silphie-Projekt"... 

TV-Beitrag: Unser Land (11.09.2015)

Die gelb blühende Pflanze "Silphium perfoliatum", kurz Silphie oder auch Becherpflanze genannt, wird bis zu drei Meter hoch. Sie wächst mehrjährig, ist robust und eignet sich als Fütter für die Biogasanlage - eine Alternative zu Mais?

 

video:  http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/becherpflanze-silphie-100.html#tab=bcastInfo&jump=tab
Moderation: Christine Schneider
Autor: Ulrich Detsch
Redaktion: Christine Schneider, Margit Lendzian

 

Video: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/becherpflanze-silphie-100.html#tab=bcastInfo&jump=tab

 

 


 

Ticker:

  • Die Fuchsentsorgungsstation beim städt. Bauhof in Naila ist eingerichtet - dankenswerterweise vom Landrat Hering und Bürgermeister Stumpf, Stadt Naila, eingeweiht.
    Grosser Dank an Herrn Bürgermeister Stumpf fürs Engagement und an den großzügigen Sponsor: die Fa. Thüga/E.ON;
    Ausgabe von Maisstärkesäcken erfolgt durch die Hegeringe 1 + 2;
    weitere Anfragen bitte an Schriftführer.

  • Die Fertigstellung unseres Projektes „Feuchtbiotop“ ist abgeschlossen, über die Nutzungsmöglichkeit wird berichtet.

  • Sauen im Feld - die "schnelle Eingreiftruppe" hilft - erreichbar über die Notrufzentrale: Helmut Goßler, Selbitz, 09280/1790

  • Abschussplanung
    Rehwild-Abschußplanung
    Erstellung der Forstlichen Gutachten
    Im Laufe des Jahres haben die Ämter für Landwirtschaft und Forsten (ÄLF) wieder die Situation der Wald-
    verjüngung zu erheben und in einem forstlichen Gutachten als Grundlage für die Rehwild-Abschußplanung darzustellen.
    Das
    Verfahren ist im Schreiben des Bayer. Staatsministerium f. Landwirtschaft und Forsten v. 02.01.2006 geregelt,
    das in Kopie beim zuständigen Hegegemeinschaftsleiter oder mit Click auf obigen Link eingesehen werden kann.
    Jagdvorsteher und Revierinhaber haben sich bei Interesse zur Teilnahme an den Stichprobenaufnahmen nach einem
    Terminplan anzumelden (s. Seite 2 unten und S. 3 oben des LMS).


 

Geocaching

 

  • Foto 
  • Foto
  • Als Geocacher sind Sie uns willkommen, der Wald ist für Ihr Hobby ein attraktives Terrain. Sie dürfen ihn für ihr Hobby nutzen, wie auch Wanderer, Jogger, Radfahrerinnen und andere Erholungssuchende. Bitte respektieren Sie dabei die Natur und helfen Sie, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum zu schützen und zu erhalten.

    Um Ihnen das zu erleichtern, haben wir einige Infos und Hinweise für Sie zusammengestellt (die nachfolgenden Infos finden Sie

  • http://www.landesforsten.de/fileadmin/doku/Dokumente_Presse/Empfehlungen_zum_Geocaching_in_den_NLF.pdf

     hier auch als pdf - Dokument): 

  • Empfehlung für naturverträgliches Geocaching




 

 

Jagdpraxis

 

JAGD WISSEN

Wer in Deutschland jagen darf

Jagen darf in Deutschland nur, wer einen Jagdschein besitzt. Diesen zu erhalten, erfordert die Teilnahme an dem umfangreichen Lehrgang / Jagdkurs sowie das erfolgreiche Absolvieren der staatlichen Jägerprüfung (bestehend aus mündlichem und schriftlichem Teilen). Weiter muss Praxiserfahrung in Form der Arbeit in einem Revier gesammelt werden - dies erfolgt in der Regel unter Anleitung von erfahrenen Jägern.

Die Jagd in Deutschland unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und wird von einer staatlichen Organisation beaufsichtigt. Die Jagdbehörde im Landwirtschaftsministerium beispielsweise ist für die Gesetze und Verordnungen zuständig. Weiter gibt es höhere Jagdbehörden der Bezirksregierungen und die Jagdbehörden in den zuständigen Landratsämtern. Letzere sind Anlaufstelle für Jagdscheine, Jagdpachtverträge und Abschusspläne. 

DIE TÄTIGKEITEN DER JÄGER

Aufgaben und Pflichten der Jäger

  • Pflege und Betreuung von Gehegen und Revieren
  • Erhalt des natürlichen Gleichgewichts zwischen freilebenden Tieren und der Pflanzenwelt
  • Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestands
  • Pflege von Biotopen und Hege von Wildbeständen zur Erhaltung eines ausgewogenen Lebensgrundlagen-Verhältnisses 
  • Verantwortlicher Umgang mit Wildbestand hinsichtlich der Bejagung und Zuwachsentnahme zur Lieferung von Wildbret (hochwertige Fleischnahrung)
  • Einsatz des Jagdhandwerks im Sinne des Gemeinwohls
  • Erhalt des traditionellen Jagdbrauchtums

Neben den obigen Hauptaufgaben verrichten Jäger beispielsweise auch das Wildbret nach einer erfolgreichen Jagd (oft auch in Zusammenarbeit mit EU-zertifizierten Schlachtern / Metzgern).

JAGDBARES WILD IN DEUTSCHLAND

Wildtiere, die nach deutschem Jagdrecht zur Jagdzeit erlegt werden

Zusammengefasst wird das Wild unter den beiden Gruppen: Haarwild und Federwild. Die Wildarten haben unterschiedliche Jagd- und Schonzeiten, welche strikt beachtet werden müssen!

  • Rotwild 
  • Dam- und Sikawild 
  • Rehwild
  • Schwarzwild
  • Gamswild
  • Muffelwild
  • Feldhasen
  • Stein- und Baummarder
  • Dachse
  • Rebhühner
  • Fasane
  • Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagänse
  • Graugänse
  • Waldschnepfen
  • Stockenten
  • Preif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-, Samt- und Trauerenten
  • Höckerschwäne
  • Blässhühner
  • Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen
  • Ringel- und Türkentauben
  • Elstern
  • Eichelhäher
  • Rabenkrähen
  • Graureiher
  • Sumpfbiber (Nutria)
  • Füchse
  • Wildkaninchen
  • Marderhunde
  • Waschbären

JAGD-ARTEN

Die Techniken

Ansitzjagd: Beobachten und Jagen von einer Kanzel, einer Leiter oder einen Erdsitz.

Baujagd: Diese Art wird beim Jagen von Füchsen oder Dachsen genutzt in der Regel mit ausgebildeten Hunden, die zum Treiben der Tiere eingesetzt werden. Hierbei "sprengen" die Hunde den Fuchs- oder Dachsbau und treiben das Tier in Richtung des Jägers. Beim Bau eines Kaninchens werden aufgrund der Größe kleiner Locktiere (z. B. Frettchen) eingesetzt, Hunde sind in der Regel zu groß.

Brackenjagd: Diese Art wird beim Jagen von Hasen eingesetzt. Hierbei treiben Bracken Hasen aus ihrer Sasse in Richtung des Jägers. Hasen sind standorttreu, eine Eigenschaft, die sich der Jäger mit Hilfe der Bracken zu nutze macht und dementsprechend Nahe der Sasse agiert.

Drückjagd: Diese Art wird in der Regel in Jägergesellschaft betrieben. Hierbei werden vor Beginn der Jagd die Standpositionen der Schützen abgesprochen, die Treiber "drücken" das Wild aus Ihrer Deckung in Richtung der Schützen. Dadurch, das Wild in der Regel langsam zieht, haben Schützen genügend Zeit, um zu fokussieren und einen gezielten Schuss abzugeben.

Fallenjagd: Diese Art wird in der Regel eingesetzt, um Raubwild zu fangen. Sie erfolgt ohne Schusswaffe und kann entweder durch Lebend- oder durch Todfangfallen ausgeführt werden. Beim Einsatz von Lebendfangfallen, die abgedunkelt werden, ist die regelmäßige Kontrolle besonders wichtig. Todfangfallen werden in der Regel geschützt angebracht - zum Beispiel in einem Fangbunker.

Lockjagd: Bei dieser Art wird Wild mit allen erlaubten Mitteln (Nahrung / Kirrung, Gerüche, Laute, Attrappen) gelockt. Die Lockmittel sind je nach Wild unterschiedlich.

Treibjagd: Anders als bei der Drückjagd, bei der das Wild in der Regel nicht flüchtig ist, wird hier Wild von mehreren Jägern aus der Deckung getrieben. Diese Art der Jagd wird meist mit einer so genannten Treiberkette betrieben. Was bedeutet, dass es Treiber, Durchgehschützen und Vorstehschützen gibt. Letztere warten am Ende des Treibens auf das Wild. Der Einsatz von Hunden ist hier beispielsweise unverzichtbar, vor allem bei der Treibjagd auf Niederwild.

Pirsch: Bei dieser Art sind Jäger permanent in Bewegung. Dass heißt, der Jäger versucht sich vorsichtig und entgegen der Windrichtung dem Wild zu nähern, um seinen Schuss zu positionieren und das Tier zu erlegen.